Geschichte Drucken E-Mail

Der Bremer Frauenausschuss trat am 16. März 1946 mit einem eindringlichen Appell an die Frauen Bremens zur Mitarbeit am Wiederaufbau ihrer Stadt an die Öffentlichkeit. Die fünf Gründerinnen Irmgard Enderle (Sozialistin und Publizistin), Anna Stiegler (Sozialdemokratin), Agnes Heineken (Liberale), Käthe Popall (Kommunistin) und Anna-Klara Fischer (parteilos, aus der Abstinenzbewegung kommend vom Frauenbund für alkoholfreie Kultur) waren schon vor 1933 frauenpolitisch aktiv gewesen. Einige hatten aktiv antifaschistischen Widerstand geleistet und dafür mit KZ und Exil bezahlt.

Image

Sie bildeten den Geschäftsführenden Vorstand: Charlotte Niehaus (Sozialdemokratin) und Dr. Elisabeth Lürßen (Liberale Partei) kamen hinzu. Mit diesem überparteilichen Zusammenschluss wollten sie zum einen über Parteigrenzen hinweg einen neuen Weg inhaltlicher Zusammenarbeit beschreiten, der aus den Fehlern der Geschichte lernt, zum anderen fühlten sie sich als Frauen nach den Erfahrungen von Krieg und Zerstörung gefordert, eine dauerhaft friedliche Welt mit aufzubauen. Sie wollten nicht nur mithelfen, die Not der Nachkriegszeit zu lindern, sondern auch die Bremerinnen aufrütteln, politisch aktiv zu werden. Unmissverständlich forderten sie die völlige Gleichberechtigung von Mann und Frau auf allen Gebieten.

Gründungsgeschichte des Bremer Frauenausschusses

Kurzvortrag von Prof. Dr. Renate Meyer-Braun anlässlich der Eröffnung der Ausstellung „Wir rufen euch Frauen! – 60 Jahre Bremer Frauenausschuss“ am 7. März 2006 in der Zentralbibliothek Am Wall

Als der Artikel mit der eindringlichen Überschrift „Wir rufen euch Frauen“ am 16. März 1946 im WESER KURIER erschien, sah Bremen ziemlich anders aus als heute. Zwar waren die Trümmer beiseite geräumt, aber die massenhaften Ruinen hier in der Innenstadt oder die weiten leeren Ruinenfelder im Bremer Westen boten ein gespenstisches Bild. Gut die Hälfte des Wohnraums war zerbombt; die Menschen lebten zum Teil in unvorstellbaren Verhältnissen: in feuchten Kellern zerstörter Häuser, in Bunkern ohne Licht und Luft oder in undichten Parzellenbuden. Die Ernährungslage war schlimmer als in den letzten Kriegsjahren. Die Menschen hungerten und froren. Auch in den Köpfen vieler Bremer und Bremerinnen sah es nicht viel besser aus; vielfach herrschten Mutlosigkeit, Angst vor der Zukunft, politische Orientierungslosigkeit.

In diesem düsteren Szenario mussten die Botschaft und der Appell:

„Wir haben einen Frauenausschuss ins Leben gerufen. Dieser Ausschuss soll helfend, beratend, aufrüttelnd und mobilisierend unter den Bremer Frauen wirken. Wir rufen den Frauen Bremens zu: Steht nicht vergrämt und gleichgültig beiseite! Kommt und helft! Es geht um euer Lebensglück, es geht um eure Kinder!“

geradezu wie eine schmetternde Fanfare wirken.

Wer stand hinter dem „Wir“? Die fünf Frauen, deren Namen unter dem Aufruf standen, waren alle schon vor 1933 in unterschiedlichen Zusammenhängen frauenpolitisch aktiv gewesen, sie waren also nicht mehr die Jüngsten, was aber ihrer Energie und Einsatzbereitschaft keinen Abbruch tat. Zwei von ihnen, die Sozialdemokratin Anna Stiegler und die Kommunistin Käthe Popall, von 1946 bis 1948 die erste Bremer Senatorin, hatten sogar lange furchtbare Jahre in den Zuchthäusern und Konzentrationslagern der Nazis hinter sich, sie waren im Widerstand aktiv gewesen und wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ verurteilt worden. Eine andere, die Sozialistin Irmgard Enderle, kam aus der Gewerkschaftsbewegung und hatte aus Deutschland fliehen müssen. Auch die beiden anderen Frauen, eher aus dem bürgerlichen Lager stammend, hatten nichts mit den Nazis am Hut gehabt. Die parteilose Anna Klara Fischer kam aus der Anti-Alkoholiker-Bewegung. Sie war die Nachfolgerin von Ottilie Hoffmann, bekannt durch die alkoholfreien Ottilie-Hoffmann-Häuser – das letzte seiner Art ist bekanntlich das heutige Café Ambiente am Osterdeich. Die Fünfte schließlich war die Liberale Agnes Heineken, bereits über 70-jährig, wie Anna Stiegler schon in der Weimarer Zeit Abgeordnete in der Bremischen Bürgerschaft. Zu nennen wäre noch die Pädagogin Dr. Elisabeth Lürssen, ebenfalls aus der Liberalen Partei, die auch zum engeren Gründerinnenkreis gehörte, auch sie vor 1933 langjährige Abgeordnete.

Als dieser Ausschuss am 16. März 1946 mit dem Aufruf „Wir rufen euch Frauen!“ an die Öffentlichkeit trat, war schon einiges an organisatorischer Vorarbeit geleistet worden. Der Frauenausschuss verstand sich nicht als eigene Organisation, sondern als Zusammenschluss interessierter Frauen und Frauenorganisationen verschiedener Verbände. Dazu gehörten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Aufrufs erst neun Verbände: neben den Frauengruppen von SPD, KPD, FDP (damals noch BDV, Bremer Demokratische Volkspartei),– die CDU gründete sich in Bremen erst etwas später – Gewerkschaften, Bund für alkoholfreie Kultur, Arbeiterhilfswerk (später AWO), Caritasverband, Israelitische Gemeinde, Internationale Frauenliga für Frieden und Abrüstung.

Was wollten nun diese Frauen? Zum einen wollten sie helfen, die Not des Nachkriegsalltags zu lindern, diese Not, die vor allem die Frauen und Mütter zu bewältigen hatten. Frauen leisteten damals ja im wahrsten Sinne des Wortes Überlebensarbeit – im Kleinen, in der Familie, wo sie zuallererst an den Ehemann – soweit vorhanden –, und die Kinder dachten und zuallerletzt an sich. Eine Aktion des Roten Kreuzes zur Gewichtskontrolle der Bremer Bevölkerung erbrachte Ende 1946 das Ergebnis, dass Frauen und Männer im selben Zeitraum äußerst unterschiedlich an Gewicht verloren hatten: die Frauen doppelt so viel wie die Männer. Und gesamtgesellschaftlich trugen Frauen mit ihrem Erfindungsreichtum dazu bei, dass Hungersnöte größeren Ausmaßes nicht ausbrachen, wovor die Besatzungsmächte auch wegen der damit einhergehenden sozialen Unruhen Sorge gehabt hatten. Bürgermeister Wilhelm Kaisen rühmte denn auch in seiner Regierungserklärung vom 28. November 1946 das Verhalten der Hausfrauen, „die mit größter Geduld und mit einer beispielhaften Tapferkeit das Schicksal unseres Landes auf sich nehmen und das Leben zu meistern suchen.“

In verschiedenen Arbeitskreisen versuchte der Bremer Frauenausschuss die Härten des Frauenalltags zu mildern. In zahlreichen Eingaben an die Besatzungsbehörden und an die bremischen Behörden kämpfte er z. B. gegen weitere Reduzierung der Lebensmittelzuteilung, gegen Ressourcenverschwendung – Brotmarken sollten nicht gegen Bier getauscht werden dürfen – für schnelleren Gemüsetransport von den Bauern zu den Endverbraucherinnen, für längere Zeiten der Gas- und Stromversorgung am Tag. Der Arbeitskreis „Wohlfahrt“ kümmerte sich um die sogenannten gefährdeten Mädchen, wobei seine Mitglieder die zahlreichen heimatlosen und entwurzelten jungen Mädchen, die sich für Zigaretten mit amerikanischen Soldaten einließen, nicht von oben herab moralisch verurteilten, vielmehr ihnen wieder eine Perspektive zu geben versuchten. Die Frauen des bfa besuchten das Flüchtlingslager Riespott auf dem Gelände der heutigen Stahlwerke Bremen, elende Baracken, in den vorher Zwangsarbeiter untergebracht gewesen waren und versuchten den meist alleinstehenden Frauen und ihren Kindern mit dem Nötigsten auszuhelfen.

Der Arbeitskreis „Wohnungsfragen“ hatte unendlich viel damit zu tun, auf die vielen Hilfsgesuche einzugehen und versuchte zusammen mit dem Wohnungsamt ein bisschen Gerechtigkeit in die Verteilung von knappem Wohnraum zu bringen. Besonders stark entfaltete er etwas später, in den frühen 50er Jahren, seine Wirkungskraft, als es beim Neubau von Wohnanlagen galt, frauenspezifische Gesichtspunkte einzubringen. Unter der energischen Leitung von Elisabeth Lösche, CDU-Abgeordnete, gelang es z. B., 1954 ein eigenständiges Wohnungsbauprojekt für alleinstehende berufstätige Frauen durchzusetzen, das heute noch funktioniert (im Hauptmann-Böse-Weg in Schwachhausen). Der Arbeitskreis forderte auch, durch arbeitssparende Planung der Küchen und den Einbau von Lastaufzügen zum Kohlentransport die Arbeit der Hausfrauen zu erleichtern. Er wurde sogar von der Wohnungsbaugesellschaft GEWOBA zu Beratungsgesprächen herangezogen, die gelegentlich auch Früchte trugen.

Kurz, das war die eine Seite: das Helfen. Aber der Frauenausschuss wollte noch mehr; er hatte politische Forderungen an die Gesellschaft; er wollte sich einmischen, ja, er wollte mitmischen und zwar auf allen Gebieten. Es sollte ein Ende haben mit der tradierten Rollenverteilung zwischen den Geschlechtern. „Unangetastete Arbeitsgebiete des Mannes – darf es die heute noch geben?“ fragte er im Aufruf. Dass die Frau ins Haus gehöre und der Politik fernzubleiben habe, sei „rückständig“. Und so steht am Anfang des neun Punkte umfassenden Forderungskatalogs „Wir wollen“:

„Gesetzlich und praktisch völlige Gleichberechtigung von Mann und Frau auf allen Gebieten.“ Was folgt ist eine Mischung aus praktischen Forderungen zur Alltagsbewältigung wie Schulspeisung für alle Bremer Kinder, Schaffung von Wohnraum und grundsätzlichen Forderungen wie „Neuordnung des Ehe- und Familienrechts“, eine Forderung, die im Sinne der Gleichberechtigung der Geschlechter letztlich erst 1976 erfüllt wurde. Ferner wurde die Zugangsmöglichkeit für Frauen zu allen Berufen angemahnt. Aber auch eine „höhere Wertschätzung der Hausfrauentätigkeit“ sowie „Erleichterung und Verkürzung“ derselben u. a. durch „Ausbau des Kindergartenwesens“ wurden gefordert.

An anderer Stellen in dem Aufruf klingt es nicht ganz so forsch. Da heißt es: „Sicherlich wird das Heim, die Welt der Familie, die Sehnsucht jeder echten Frau bleiben“ – oder bescheiden: “Wir wollen den Männern zur Seite stehen“ – oder geradeso, als ob sie Angst vor der eignen Courage hatten: “Es geht nicht nur um Frauenrechte, sondern im eigentlichen Sinne um Frauenpflichten“. Es war also offenbar um die Formulierung dieses Aufrufs gerungen worden; verschiedene Vorstellungen flossen in den Text ein.

Wie dem auch sei, der Aufruf hatte Erfolg. Die Frauen kamen. Er sprach auch Frauen an, die sich vorher nie außerhäuslich engagiert hatten. Lassen wir eine Zeitzeugin zu Wort kommen: Hanni Lohmann, aus bürgerlichem Elternhaus, hatte lange im Ausland gelebt, da ihr Ehemann im diplomatischen Dienst tätig gewesen war. „Ich hatte mich vorher keiner Frauenorganisation angeschlossen, hatte auch früher keine Zeit, mich um so etwas zu kümmern. Aber dieser Artikel sprach mich damals an. Obwohl ich hier im Haus keine Hilfe hatte und in einem recht schwierigen Haushalt lebte, ging ich ins Rathaus, um mich anzumelden.“ – Ins Rathaus deshalb, weil dort dem Frauenausschuss ein kleiner Raum als provisorisches Büro zur Verfügung gestellt worden war. „Das war so eine Art Umkleideraum hinter der Damentoilette, aber das machte nichts, Hauptsache es war im Rathaus,“ so Frau Lohmann. Der gute Draht, den Anna Stiegler zu Bürgermeister Kaisen besaß, hatte das möglich gemacht.

Frau Lohmann lebte damals mit mehreren Kindern und einer kranken Mutter in sehr beengten Verhältnissen, ihr Mann saß wegen seiner vorangegangen Tätigkeit in einem amerikanischen Internierungslager in Süddeutschland. Sie hatte also genug eigene Sorgen und wollte doch mitmachen bei diesem Aufbruch der Frauen. Sie setzte sich u. a. sehr für die Gründung der „Mütterschule“ ein, die nicht nur Mütter schulen wollte, sondern auch für ein modernes Partnerverhältnis eintrat, weshalb Hanni Lohmann den Namen „Haus der Familie“ bevorzugte, wie dann die Einrichtung in der Mathildenstraße auch hieß.

Sie wurde bald in den Vorstand gewählt und beschreibt ihr Verhältnis zu den Initiatorinnen der ersten Stunde so:

„Ich war damals wohl die Jüngste im Vorstand und habe von diesen Älteren viel gelernt, weil das doch die Generation der sehr energischen Frauenrechtlerinnen aus den Zwischenkriegsjahren war. Die hatten alle dieses etwas kämpferische Auftreten der ersten Frauengeneration. Ich selber neigte mehr dazu zu meinen, wenn ich mich für all diese Dinge einsetzte, sollten wir das doch gemeinsam mit den Männern machen, nicht so mit dem kämpferischen Akzent.“

Hanni Lohmann wurde durch die Mitarbeit im Bremer Frauenausschuss politisch sozialisiert – im weiteren und im engeren parteipolitischen Sinn. Sie trat später in die FDP ein und führte als Abgeordnete der Bremischen Bürgerschaft ein aktives politisches Leben, dem Bremer Frauenausschuss blieb sie Zeit ihres Lebens treu.

Die Zahl der Verbände, die dem bfa beitraten, erhöhte sich rapide. Von den anfänglichen neun, sind es heute über vierzig. Die Zahlen schwankten im Lauf der Jahrzehnte. Es gab Eintritte und Austritte. – Es gab auch Krisen. Und was für eine bunte Mischung der unterschiedlichsten Interessen war und ist das! Landfrauenverband und Schneiderinneninnung, Sportlerinnen, Hausfrauen und Berufstätige, Parteifrauen und kirchlich organisierte Frauen, in den letzten Jahren auch Verbände von Migrantinnen. „Frausein verbindet“ – wie die taz etwas schnodderig einen Artikel zum diesjährigen 60-jährigen Jubiläum des Bremer Frauenausschusses betitelt. Etwas weniger schnodderig könnte man sagen, die überparteiliche, überkonfessionelle, überverbandliche Kooperation bietet Chancen für die Durchsetzung von Fraueninteressen. Sie kann unter Umständen aber auch Fessel sein. Noch einmal Hanni Lohmann: „Ich musste immer mal wieder vermitteln, die Bürgerlichen hatte immer wieder Angst, die Sozialdemokratinnen würden zu stark und umgekehrt. Dabei war ich ja selbst eine Bürgerliche.“

Der Anspruch der Überparteilichkeit wurde übrigens von allen derartigen Frauenausschüssen vertreten, die sich in den Nachkriegsjahren in vielen Großstädten bildeten, nicht nur vom Bremer Frauensausschuss. Dem lag die Vorstellung zugrunde, dass Frauen qua Geschlecht besonders geeignet sind, politische Gräben zu überwinden. In Bremen war das politische Spektrum, jedenfalls bis weit in die 50er Jahre, offensichtlich besonders breit, was andernorts erstaunt bemerkt wurde. Hier arbeiteten Christdemokratinnen und Kommunistinnen einträchtig zusammen, wenn es z. B. um die sozialarbeiterische Betreuung von Jugendlichen oder die Verbesserung der Sonderschulerziehung ging. Der Kalte Krieg verkürzte aber schließlich auch hier die Bandbreite auf der linken Seite.

Ein Anliegen, das ebenfalls sämtliche Frauenausschüsse vertraten, war die staatsbürgerliche Erziehung, wie man damals sagte. Anders ausgedrückt: Frauen sollten zur Mitarbeit im öffentlichen Leben, zur Übernahme politischer Ämter motiviert werden. Dass die Frauen der Politik ferngeblieben seien, habe sich 1933 „unheilvoll für die Frauen und für das ganze deutsche Volk“ ausgewirkt, heißt es in dem Aufruf vom 16. März 1946. Um Frauen für derartige Tätigkeiten sozusagen fit zu machen, sollte ihr Mangel an politischen Kenntnissen behoben, der Umgang mit unterschiedlichen Positionen gelernt, kurz, tolerantes demokratisches Verhalten eingeübt werden. So der Ausgangspunkt. Im Bremer Frauenausschuss gab es jahrzehntelang den Staatsbürgerlichen Arbeitskreis, der Veranstaltungen zu allen, auch äußerst kontroversen politischen Tagesthemen durchführte und viele Jahre gut besucht wurde. Einig war man sich nicht immer. Es ging wohl auch nicht in erster Linie darum, Beschlüsse zu fassen, sondern Interesse zu wecken. Dass Frauen Geschmack an der Politik fanden, zeigt das Beispiel von Hanni Lohmann.

Hin und wieder wird heute der Ruf nach einem Wiederaufleben eines solchen Arbeitskreises laut. Meine Meinung: bloße Debattierclubs reichen nicht, wenn frau etwas bewirken will.

Ich wollte etwas zur Gründungsgeschichte des Bremer Frauenausschusses sagen und hoffe deutlich gemacht zu haben, welche Bewunderung diese Frauen der ersten Stunde verdienen, die unter schwierigsten äußeren Bedingungen den Mut fassten, wenigstens ein Stück weit an einer neuen Gesellschaft – das war damals die Hoffnung – mitzubauen, einer Gesellschaft, in der Frauen und Männern der gleiche Rang und die gleichen Chancen zustehen. Die Neue Frauenbewegung der 70er Jahre mit ihrem etwas anderen Habitus hat erst spät die Leistungen dieser Nachkriegsgeneration unserer Mütter und Großmütter zu würdigen verstanden. Ich meine, an ihrem Elan, ihrem zupackenden Optimismus können wir uns ein Beispiel nehmen. Das 60-jährige Jubiläum ist der geeignete Anlass dafür.

 

Image