Frau des Jahres Drucken E-Mail

Bremer „Frau des Jahres"

Der Bremer Frauenausschuss hat eine Initiative ergriffen, einmal jährlich die Frau des Jahres zu ehren. Die Ehrung erfolgt grundsätzlich am 8. März eines Jahres (Internationaler Frauentag) bisher in einer größeren Feierstunde im Festsaal des Bremer Rathauses oder in der Bremischen Bürgerschaft. Beabsichtigt war damit, sich an die Frauen betreffenden Themen des Europäischen Parlaments anzulehnen. Es werden aber auch spezifische eigene Kriterien zugrunde gelegt.

Im Jahre 2006, in dem der Bremer Frauenausschuss sein 60jähriges Jubiläum feiert, soll erstmals eine Frau geehrt werden, die sich intensiv über längere Zeit für die vom bfa vertretenen Fraueninteressen eingesetzt hat und dabei im Geschäftsführenden Vorstand oder einem der Ausschüsse des bfa mitgearbeitet hat bzw. in einen Ausschuss entsandt wurde, in dem sie den bfa vertreten hat (z. B. Rundfunkrat).

Frauen des Jahres

1999 Wahl einer „Frau des Jahres“, die sich für den Schutz von Frauen gegen Gewalt einsetzte Angelika Dornhöfer wird geehrt für ihr Engagement gegen Gewalt an Frauen. Sie gründete 1994 mit anderen Frauen einen Arbeitskreis „sexuelle Gewalt in der Kirche“. Sie engagiert sich seit Jahren ehrenamtlich, auch im Kampf gegen menschenunwürdige Produktionsbedingungen in der Textilindustrie der 3.Welt.
2000 Wahl der „Frau des Jahres“ für besonderes Engagement gegen Gewalt an Frauen und MädchenGewählt werden für ihre Arbeit in der Beratungsstelle gegen den sexuellen Missbrauch von Mädchen „Schattenriss“ die Lehrerin Ursula Müller und die Psychologin Ingrid Hebel
2001 Wahl der „Frau des Jahres“ für das Engagement bei BesuchsdienstenGewählt wird Maren Heiser als „Grüne Dame“, die seit 11 Jahren den Besuchsdienst der Evangelischen Krankenhaushilfe in Altersheimen organisiert.
2002 Wahl der „Frau des Jahres“ für besonderes Engagement gegen Gewalt an Frauen und MädchenGeehrt wird in diesem Jahr aufgrund der Auseinandersetzung mit dem Thema der Geschichte und Praktiken der weiblichen Genitalverstümmelung die Ärztin Edith Bauer für ihren Einsatz bei der Eindämmung und Verhinderung dieser Praktiken.
2003
– 2004 erfolgte keine Ehrung
2005 Geehrt werden in diesem Jahr zwei Frauen, die als Beraterinnen Zwangsprostituierten helfen Andrea Wessel und Manuela Kortmann von der Beratungsstelle für Zwangsprostituierte, die seit 3 Jahren ihre Arbeit in Bremen aufgenommen hat und betroffenen Frauen sichere Unterkünfte sowie rechtliche und medizinische Hilfen vermitteln, werden „Frauen des Jahres“.
2006

Wahl der „Frau des Jahres“, die sich intensiv über längere Zeit für die vom bfa vertretenen Fraueninteressen eingesetzt und dabei im Geschäftsführenden Vorstand oder einem der Ausschüsse des bfa mitgearbeitet hat bzw. in einen Ausschuss entsandt wurde, in dem sie den bfa vertreten hat.

Gewählt wird Frau Karin Stieringer, Rechtsanwältin und seit über 30 Jahren Einzelmitglied im bfa. Frau Stieringer berät u. a. den bfa bei juristischen Fragen, leitet den Wahlausschuss bei Neuwahlen zum Vorstand und zum Rundfunkrat und engagiert sich seit mehr als 20 Jahren als Referentin für den Kurs „Neuer Start ab 35“. Sie vertrat den bfa viele Jahre im Rechtsausschuss des Deutschen Frauenringes und war Referentin im „Staatsbürgerlichen Arbeitskreis“ und in den „Montagsrunden“.

2007

Wahl der Frau des Jahres, die sich um die Integration von Migrantinnen im Lande Bremen, insbesondere um deren Eingliederung in den Arbeitsmarkt, verdient gemacht hat. Gewählt wird Frau Ayten Kocaoglu, Leiterin des Vereins „Frauen in Arbeit und Wirtschaft e. V.“, der Beratung zur Berufs- und Lebenswegplanung für Frauen mit und ohne Migrationshintergrund anbietet.

2008

Antje Treptow

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Die Laudatio auf die Bremer Frau des Jahres 2008, gehalten von Margareta Steinrücke Referentin für Gleichstellungs- und Geschlechterfragen bei der Arbeitnehmerkammer Bremen, als pdf.

 

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